Philharmoniker im Porträt

15. April 2016, um 19.00 Uhr in der Neuen Sächsischen Galerie im TIETZ

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Felix Bender im Gespräch mit Claudia Schöne  und Alke Schmidt

 Felix Bender, der Erste Kapellmeister der Städtischen Theater Chemnitz, stellt in der beliebten Gesprächsreihe „Philharmoniker im Porträt“ mit Claudia Schöne (Oboe/Englischhorn) und Alke Schmidt (Violine) zwei Musikerinnen der Robert-Schumann-Philharmonie vor.

Selbstverständlich werden die beiden Instrumentalistinnen auch diesmal über ihre künstlerische Entwicklung sprechen und zudem musikalische Kostproben ihres Könnens geben.

 Claudia Schöne wurde in Chemnitz, dem damaligen Karl-Marx-Stadt, geboren. Ihre erste musikalische Ausbildung erhielt sie an der hiesigen Musikschule in den Fächern Klavier und Oboe. Außerdem war sie Mitglied im Kinderchor der Oper ihrer Heimatstadt. 1985 wechselte sie zur Spezialschule für Musik Dresden und belegte dort das Hauptfach Oboe bei Bernhard Mühlbach. Von 1989 bis 1994 studierte sie an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden und war von 1991 bis 1993 zugleich Substitutin an der Staatskapelle Dresden. Danach absolvierte sie bis 1996 ein Aufbaustudium in Dresden bei Prof. Andreas Lorenz. 1993 erhielt sie ein Engagement als stellvertretende Solo-Oboistin am Staatstheater Cottbus. Seit 2002 wirkt sie als Solo-Englischhornistin der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz. Im Rahmen ihres umfangreichen künstlerischen Schaffens übernimmt sie auch kammermusikalische und solistische Aufgaben. Darüber hinaus beteiligt sie sich an CD-Produktionen.

Alke Schmidt, geborene Witt, stammt aus Dresden. Von 1986 bis 1991 studierte sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin das Fach Violine. Danach war sie jeweils für ein Jahr Substitutin am Konzerthaus Berlin sowie Praktikantin der Komischen Oper Berlin. Von 1993 bis 1995 arbeitete sie als Geigerin im Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt/Oder. Anschließend war sie für zwei Jahre Mitglied der Orchesterakademie der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Außerdem wirkte sie von 1995 bis 1998 an der Dresdner Philharmonie als Aushilfe. Seit 1999 gehört sie zur Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz.

Die Veranstaltung findet im TIETZ in der Neuen Sächsischen Galerie in Chemnitz statt, Moritzstr. 20. Der Eintritt ist frei.

 

14. November 2016, 19.00 Uhr, Veranstaltungssaal im TIETZ

Felix Bender im Gespräch mit

Sabine Bruder (Flöte) und Thomas Bruder (Violoncello)

Felix Bender, der kommissarische Generalmusikdirektor der Städtischen Theater Chemnitz, stellt in der beliebten Gesprächsreihe mit Mitgliedern der Robert-Schumann-Philharmonie  diesmal das Musiker-Ehepaar Sabine und Thomas Bruder vor.

Sabine Bruder stammt  aus Weimar. Sie erhielt dort ihre erste musikalische Ausbildung im Elternhaus und an der Musikschule. Ihr Studium im Fach Flöte absolvierte sie an der Hochschule für Musik „ Franz Liszt“ in Weimar bei Rolf Lukoschek sowie an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden bei Prof. Arndt Schöne. Nach einem ersten Engagement am Landestheater Altenburg ist sie seit 1988 Flötistin bei der Robert-Schumann-Philharmonie in Chemnitz. Neben ihrer Orchestertätigkeit arbeitet sie häufig kammermusikalisch.

 

ehepaar bruder

 

Thomas Bruder wurde 1963 in Tübingen geboren. Von 1974 bis 1982 erhielt er Cellounterricht bei Klaus-Peter Hahn vom Stuttgarter Klaviertrio. Danach begann er ein Vorstudium in der Meisterklasse von Prof. Boris Pergamenschikow in Köln, das er 1983 als Vollstudium einschließlich Kammermusikunterricht bei Mitgliedern des Amadeus Quartetts (Streichquartett und Klaviertrio) sowie bei Prof. Pavel Gililow (Duo Cello/Klavier) fortsetzte. 1989 bestand er die Reifeprüfung im Fach Violoncello mit Auszeichnung und nahm 1991 ein Aufbaustudium zum Konzertexamen auf. Außerdem besuchte er Meisterkurse bei Boris Pergamenschikow, William Pleeth, Alexander Fedorchenko und Daniel Shafran. Ab 1983 wirkte er als Mitglied des Kammerorchesters Tibor Varga in Detmold und des Kölner Kammerorchesters. Seit 1985 gehört er zu den Mitgliedern des Bach Collegium Stuttgart. 1992 erhielt er die erste feste Anstellung beim Gürzenichorchester der Stadt Köln. Seit 1993 ist er Erster Solocellist der Robert-Schumann-Philharmonie in Chemnitz. Außerdem spielt er im Chemnitzer Ensemble 01, einer renommierten Kammermusikvereinigung für zeitgenössische Musik.

Selbstverständlich werden innerhalb der Veranstaltung sowohl die künstlerischen Entwicklungswege  des Interpreten-Ehepaars zur Sprache kommen als auch reizvolle, überraschende musikalische Kostproben der drei Gesprächspartner zu erleben sein.

(CS)

 Eintritt frei