14. November 2016, 19.00 Uhr, Veranstaltungssaal im TIETZ

Felix Bender im Gespräch mit

Sabine Bruder (Flöte) und Thomas Bruder (Violoncello)

Felix Bender, der kommissarische Generalmusikdirektor der Städtischen Theater Chemnitz, stellt in der beliebten Gesprächsreihe mit Mitgliedern der Robert-Schumann-Philharmonie  diesmal das Musiker-Ehepaar Sabine und Thomas Bruder vor.

Sabine Bruder stammt  aus Weimar. Sie erhielt dort ihre erste musikalische Ausbildung im Elternhaus und an der Musikschule. Ihr Studium im Fach Flöte absolvierte sie an der Hochschule für Musik „ Franz Liszt“ in Weimar bei Rolf Lukoschek sowie an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden bei Prof. Arndt Schöne. Nach einem ersten Engagement am Landestheater Altenburg ist sie seit 1988 Flötistin bei der Robert-Schumann-Philharmonie in Chemnitz. Neben ihrer Orchestertätigkeit arbeitet sie häufig kammermusikalisch.

 

ehepaar bruder

 

Thomas Bruder wurde 1963 in Tübingen geboren. Von 1974 bis 1982 erhielt er Cellounterricht bei Klaus-Peter Hahn vom Stuttgarter Klaviertrio. Danach begann er ein Vorstudium in der Meisterklasse von Prof. Boris Pergamenschikow in Köln, das er 1983 als Vollstudium einschließlich Kammermusikunterricht bei Mitgliedern des Amadeus Quartetts (Streichquartett und Klaviertrio) sowie bei Prof. Pavel Gililow (Duo Cello/Klavier) fortsetzte. 1989 bestand er die Reifeprüfung im Fach Violoncello mit Auszeichnung und nahm 1991 ein Aufbaustudium zum Konzertexamen auf. Außerdem besuchte er Meisterkurse bei Boris Pergamenschikow, William Pleeth, Alexander Fedorchenko und Daniel Shafran. Ab 1983 wirkte er als Mitglied des Kammerorchesters Tibor Varga in Detmold und des Kölner Kammerorchesters. Seit 1985 gehört er zu den Mitgliedern des Bach Collegium Stuttgart. 1992 erhielt er die erste feste Anstellung beim Gürzenichorchester der Stadt Köln. Seit 1993 ist er Erster Solocellist der Robert-Schumann-Philharmonie in Chemnitz. Außerdem spielt er im Chemnitzer Ensemble 01, einer renommierten Kammermusikvereinigung für zeitgenössische Musik.

Selbstverständlich werden innerhalb der Veranstaltung sowohl die künstlerischen Entwicklungswege  des Interpreten-Ehepaars zur Sprache kommen als auch reizvolle, überraschende musikalische Kostproben der drei Gesprächspartner zu erleben sein.

(CS)

 Eintritt frei